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Willkommen auf unserer News-Seite!

Hier finden Sie immer aktuelle Informationen aus unserem Tätigkeitsbereich oder auch zum Verein / zur Organisation. So wissen Sie nicht nur wofür, sondern auch, wo wir gerade stehen. Und bestimmt ist immer die eine oder andere interessante Information für Sie dabei. Klicken Sie einfach immer mal wieder rein.

Ansprache des 1. Vorsitzenden Hans-Hermann Steppkes auf dem Begegnungsfest 2011

Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Rita Klöpper, sehr geehrter Herr Kulturdezernent Menzel, liebe Gäste aus Rat, Verwaltung, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Leben Hürth's, insbesondere die Tollitäten der vergangenen Karnevalssession. Ich begrüße Sie und meine Mitstreiter der Dorf- und Ortsgemeinschaften hier und heute im herrlichen Garten der Familie Winkel auf das Herzlichste und hoffe, mit Ihnen eine angenehme und kurzweilige Zeit zu verleben.
"... Lernen wir wieder eine Solidargemeinschaft zu bilden und zu erkennen, dass wir alle, Vereine sowie Dorf- und Ortsgemeinschaften in einem Boot sitzen."
Zitat meiner Rede im vergangenen Jahr, was ich zum Anlass nehme, sich bei dem diesjährigen Begegnungsfest noch einmal mit der Frage auseinander zu setzen, ob wir, die Dorf- und Ortsgemeinschaften tatsächlich eine Solidargemeinschaft bilden?
Ja und Nein gleichermaßen, so meine ich. Als wir uns im letzten Jahr trafen, um mit den Spitzen der Verwaltung und der Stadtwerke zu diskutieren, wie zukünftig die Kosten für die Karnevalsumzüge zu schultern seien, haben wir uns gemeinsam positioniert und deutlich gemacht, dass auch Schmerzgrenzen erreicht werden, an die man nicht stoßen darf. Das sah auch unser Bürgermeister ein und er legte im Budget noch einmal nach. Vernünftig überlegten wir, wie denn zu sparen sei und siehe da, man kam sogar zu einem Konsens. Auf unserer Frühjahrsversammlung erfuhren wir schließlich durch unseren Kulturdezernenten, das dank enormer ehrenamtlicher Eigenleistungen keine weiteren Kosten auf die verantwortlichen Organisatoren zukommen werden. Ein wunderbaren Beispiel dafür, dass man gemeinsam viel erreichen kann und entsprechend ernst genommen wird, vorausgesetzt, man wird sich einig! Das sollte uns dazu ermutigen, noch vielmehr auch in anderen Bereichen konstruktiv zusammen zu arbeiten. Wir wissen doch mehr als genug zu unserem Leidwesen, wie schwer es heute ist, Menschen zu finden, die in unseren Vereinen längerfristig Verantwortung übernehmen wollen. So werden wir uns in Zukunft auch mit Vereinsfusionen beschäftigen müssen, wenn denn nicht alle Sportvereine und Gesangsvereine gemeinsam den Bach runter gehen wollen, um hier nur ein Beispiel anzuführen. Nutzen wir doch unser Potential und unsere Erfahrungen. Niemand sollte die Scheu haben, bei Problemen einmal im Nachbarort nachzufragen, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Sehen wir Krisen als Chance und lassen Sie uns ein gut funktionierendes Netzwerk aufbauen mit den Ortsvorstehenrinnen und -Vorstehern als Berater und Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Zielstrebig und gewissenhaft wollen wir die Interessen unserer Dorf- und Ortsgemeinschaften weiter vertreten. Dabei sollten niemals die Vielfalt und der Charme der einzelnen Stadtteile verloren gehen. In diesem Sinne seien wir wachsam für die Signale der Zeit für eine gute Zukunft unserer Heimatstadt. 

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

 


Ansprache des 1. Vorsitzenden Hans-Hermann Steppkes auf dem Begegnungsfest 2010

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Boecker, verehrter Herr Kulturdezernent Menzel, liebe Gäste aus Rat und Verwaltung sowie aus Politik, Wirtschaft, des Bundessprachenamtes und dem gesellschaftlichen Leben unserer Heimatstadt Hürth. Geschätzte Mitstreiter aus den Dorf- und Ortsgemeinschaften unserer Stadtverbandes,
"Wege aus der Krise" - schwierige Kost als Thema des diesjährigen Begegnungsfestes bei herrlichem Sommerwetter im Garten der Familie Winkel, mit all den vielen kleinen und großen Hausgeistern.
Aber notwendig und unumgänglich, wenn wir uns als Stadtverband unserer Verantwortung stellen wollen. Hier und heute sind die Kräfte gebündelt und wir hab en die Gelegenheit uns bei angenehmen Rahmenbedingungen über die Situation in unseren Stadtteilen auszutauschen.
Fakt ist nun einmal, dass das Geld im städtischen Haushalt knapp geworden ist und die Zuschüsse zunächst ausbleiben. Wie gehen wir damit um? Stecken wir den Kopf in den Sand und erstarren in Bewegungslosigkeit oder treten wir von unseren Ämtern beleidigt zurück und überlassen eine bis dahin funktionierende Gemeinschaft ihrem Schicksal? Sicherlich ist Beides der falsche Weg.
Es bedarf einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung. Die Notwendigkeit von Sparmaßnahmen steht dabei außer Frage. Vielmehr sollte über Sinn und Unsinn solcher Maßnahmen nachgedacht werden. Wenn in Zukunft Leistungen der Stadtwerke in vollem Maße in Rechnung gestellt werden, kann manche Dorf- und Ortsgemeinschaft sich das gar nicht mehr leisten. Da wird am falschen Ende gespart, denn letztlich geht es dabei auch um die Sicherheit von Veranstaltungen. Hier sollte das letzte Wort mit unserem Kämmerer Herrn Dr. Arens-Salzsieder noch nicht gesprochen sein.
Ein großer Streitpunkt ist auch die Bezuschußung von Proberäumen und Sälen. Hier geht es natürlich nicht, dass einige Stadtteile in erheblich größerem Umfang gefördert werden als andere. Da gilt das Gleichheitsprinzip und es müssen in Eigenverantwortung neue Wege gefunden werden, um Veranstaltungen kostendeckend durchzuführen. Die Stadt ist kein Selbstbedienungsladen mehr und wir müssen umdenken. Jeder von uns ist in seiner Position heute mehr denn je gefordert, an einer positiven Entwicklung unseres Gemeinwohls mitzuwirken. Wir müssen müssen offen und sensibel bleiben für das, was in unseren Orten geschieht, ob sie mit Leben erfüllt sind, ein Herz und eine Seele haben. Wenn wir warten, bis das letzte Geschäft, die letzte Kneipe, Schulen und Kindergärten geschlossen werden, haben wir unsere Chancen vertan. Es geht nicht immer nur ums Geld, lernen wir wieder eine Solidargemeinschaft zu bilden und zu erkennen, dass wir alle Vereine sowie Dorf- und Ortsgemeinschaften in einem Boot sitzen. Nur so können wir uns klar gegenüber Rat und Verwaltung positionieren. Hierbei ist eine gesunde Streitkultur gefragt und Bürgermeister, Dezernenten mitsamt aller politisch Verantwortlichen werden erkennen, dass nur in enger Zusammenarbeit mit uns Entscheidungen zum Wohle unserer Stadt Hürth möglich sind. Denn wir bilden mit unserem Einsatz für die Bevölkerung ein massives Fundament, auf das man auch in Zukunft bauen wird.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

 


 

Ansprache des 1. Vorsitzenden Hans-Hermann Steppkes auf dem Begegnungsfest 2009

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Boecker, verehrter Herr Kulturdezernent Menzel, liebe Gäste aus Rat und Verwaltung sowie aus Politik, Wirtschaft, des Bundessprachenamtes und dem gesellschaftlichen Leben unserer Heimatstadt Hürth. Geschätzte Mitstreiter aus den Dorf- und Ortsgemeinschaften unserer Stadtverbandes,
in unserer Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise hören wir täglich neue Hiobsbotschaften in den Medien. Es geht meist immer um die "Großen", um Konzerne, die sich im Laufe der Zeit aus vielen Betrieben zu riesigen Unternehmen mit teilweiser Monopolstellung entwickelt haben. Dann sind gleich ganz viele Arbeitnehmer betroffen. So wie bei einem Flugzeugabsturz viele Opfer zu beklagen sind. Was aber ist mit den anderen "Verkehrstoten", denen, die täglich ihre Existenz verlieren, ohne Lobby?

Da, wo es immer nur um Globalisierung, Neustrukturierung und Zentralisierung geht, darf der normale Mensch an der Basis nicht vergessen werden!
Wenn ich uns, die Dorf- und Ortsgemeinschaften, als Lichtblick und Silberstreif am Horizont des öffentlichen Lebens sehe, sind wir es, die das Fundament der Gesellschaft bilden bilden. Ein Gerüst mit Vereinen, Gruppierungen und Institutionen, das stabil ist, sich bewährt hat und in dem sich der Einzelne gut aufgehoben und vernetzt fühlt. Bei uns geht es nicht um Wirtschaftlichkeit und Profit, sondern um das Allgemeinwohl. Hier werden keine Stunden und Tage aufgezeichnet, die jeder damit verbringt Veranstaltungen zu organisieren, Jubilare zu ehren bzw. überhaupt ein breitgefächertes Freizeitangebot für die Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Der ganz normale Wahnsinn eines jeden von uns!
Dabei fragt man sich allzu oft, ob sich der enorme Aufwand überhaupt lohnt?!
Wieviel Prozent unserer Einwohner erreiche ich eigentlich? Welche Steine legt mir die Verwaltung wieder in den Weg?
Trotz aller Handicaps und Frustation gibt es in einem guten Team auch Sternstunden, wodurch Vieles weggesteckt und vergessen wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass gerade jetzt unsere Arbeit nicht genug Wert geschätzt werden kann.
Es wird in unserem Land nur dann aufwärts gehen, wenn der Einzelne wieder lernt Verantwortung zu übernehmen und sich einzusetzen für Andere, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Der ständige, flehentliche Blick auf den Staatsapparat hilft da nicht weiter. Insofern erfüllen wir eine außerordentliche Vorbildfunktion, bei der wir uns nicht entmutigen lassen dürfen. Die politisch Verantwortlichen fordere ich gleichzeitig auf uns da unten an der Basis nicht vertrocknen zu lassen, unterstützend zu wirken und uns den Rücken zu stärken.
Wenn wir heute den Erlös des Ende letzten Jahres stattgefundenen Skatturniers, zusammen mit Privatspenden und einem von der Kreissparkasse Köln bereit gestellten Geldbetrag, sehr geehrter Herr Pörtner, der Aktion "Lichtblicke" zu Gute kommen lassen ist das eine schöne Geste. Damit wird unverschuldet in Not geratenen Menschen auf unbürokratischem Wege geholfen. In diesem Sinne mögen wir als Dorf- und Ortsgemeinschaften weiterhin Lichtblick und Hoffnungsträger für unsere Mitmenschen sein, immer mit dem richtigen Gespür und Geschick vertrauensvoll auf unsere Bürger zuzugehen. Dann bleibt auch der Silberstreif am Horizont sichtbar und richtungweisend, wie hier heute über dem Garten unserer Gastgeber der Familie mit all ihren fleißigen Helfern.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


 

Ansprache des 1. Vorsitzenden Hans-Hermann Steppkes auf dem Begegnungsfest 2008

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Freunde und Mitglieder des Stadtverbandes,

"Dorfgemeinschaft und Ortsvorsteher, die Gemeinschaft der Zukunft",
dieses Motto unseres heutigen Begegnungsfestes kann man sowohl mit einem Ausrufe- als auch einem Fragezeichen versehen. Die Skeptiker unter uns würden Letzteres wählen und so manche Erfahrung gibt ihnen sogar Recht. Es gibt tatsächlich Dorf- und Ortsgemeinschaften in unserer Stadt, die nicht rechtzeitig über Ehe- und Altersjubiläen informiert werden, sei es aus Willkür des entsprechendes Ortsvorstehers oder weil die Befragung der Familien von Mitarbeitern des Ordnungsamtes durchgeführt wird, die wiederum überhaupt keine Ahnung haben von den Gepflogenheiten des jeweiligen Stadtteils. Da gibt es Presseberichte, die vermuten lassen als sei eine komplette Ortsgemeinschaft gar nicht existent oder man gibt Dorfgemeinschaften nicht einmal im Geringsten die Chance bei Straßenbenennungen ein Mitspracherecht zu haben.
Solche Dinge sind mir als Berrenrather Dorfgemeinschaftsvorsitzender völlig fremd und ich kann mich nur wundern, wie andernorts miteinander verfahren wird. Der verlängerte Arm der Verwaltung lässt die Bevölkerung, indem die Dorfgemeinschaft umgangen wir eben am selbigen vertrocknen. Solche Zustände, wo auch immer sie sein mögen sind skandalös und können auch nicht im Sinne des Erfinders sein, sehr verehrter Herr Bürgermeister. Schließlich sind die gewählten Vertreter unserer Stadt für die Bürger da und nicht umgekehrt.
Und die Dorf- und Ortsgemeinschaften sind ihrerseits nicht die Deppen der Stadt, als Befehlsempfänger ohne Mitbestimmungsrecht.
Ich als bekennender Optimist, sehe in jedem von uns, der sich für die Allgemeinheit engagiert den guten Willen und stehe eher für ein Ausrufezeichen. Denn, wenn Ortsvorsteher und Dorfgemeinschaft als Team agieren und auftreten, bietet ds unendlich viele Möglichkeiten. Selbst die Akzeptanz in der Bevölkerung ist eine viel größere. Der Austausch von Informationen werden beide Instanzen ganz anders wahrgenommen. Dorfgemeinschaft und Ortsvorsteher gehören zusammen und sind glaubwürdig, wenn sie gemeinsam für die Sache eintreten und nicht die Sache für einen unverständlichen Kleinkrieg missbrauchen.
Man sollte sich das Leben so einfach wie möglich machen, denn es ist ja ohnehin schon kompliziert genug, besonders, wenn es um das gesellschaftliche Miteinander in Vereinen geht. Zielstrebig und gewissenhaft an vorderster Front vereint zu kämpfen, das wünsche ich mir von allen, heute auch hier anwesenden Ortsvorstehern und den dazugehörigen Dorf- und Ortsgemeinschaften. Das verleiht Stärke, um konstruktiv trotz manch unterschiedlicher Meinung eine gute Zukunft in Hürth zu gestalten und in eine solche zu gehen.
In diesem Sinne jetzt ein gutes Miteinander auf unserem Begegnungsfest und ich bitte zunächst Sie, lieber Herr Bürgermeister Boecker auf ein Wort und anschließend die Dorf- und Ortsgemeinschaften, die in diesem Jahr aufzeigen möchten was ihre Besonderheit und Liebenswürdigkeit ausmachen.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit





Stadtverband der Dorf- und Ortsgemeinschaften e.V.